Die Alte Staatsgalerie gehört zu den frühen Museumsbauten in Deutschland. Sie wurde nicht als reines Gemäldemuseum errichtet, sondern auch für eine große Sammlung von Gipsabgüssen nach Plastiken, das Kupferstichkabinett, sowie mit Sälen und Ateliers für die 1829 neu gegründete königliche Kunstschule.
| 1839–1843 | erbaut von Georg Gottlob Barth für die Königlichen Kunstsammlungen und die Kunstschule (heute Staatliche Akademie der bildenden Künste) |
| 1. Mai 1843 | eröffnet als »Museum der bildenden Künste« |
| 1881–1888 | Erweiterung durch Anbau der rückwärtigen Flügel nach Plänen von Albert von Bok |
| 1901–1907 | Neugestaltung von Galeriesälen und erstmals systematische Ordnung der Sammlung nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten unter Direktor Prof. Konrad Lange |
| 1930–1944 | sind das Kupferstichkabinett (heute Graphische Sammlung) und die Abteilung neuerer württembergischer Kunst im Kronprinzenpalais untergebracht |
| 1944 | weitgehende Zerstörung der Staatsgalerie im Bombenkrieg |
| 1945 | nach Kriegsende Wiederbeginn in einer Holzbaracke im Hinterhof, in der auch die ersten Ausstellungen stattfinden |
| 1946–1958 | Wiederaufbau. Renovierung und Modernisierung nach Plänen von Maximilian Debus |
| 1958 | Wiedereröffnung |
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