Kunst-Links: Museen in Europa

Der engagierte, bisweilen liebevolle, aber auch ironische Blick auf die visuelle Kultur der Gegenwart schärft sich an Ausstellungen, die das nicht Sichtbare, weil (zu) Alltägliche ins Visier nehmen.


Von einzelnen sehr wichtigen Akzenten in der älteren Kunst liegt der Schwerpunkt der Bestände des Ausstellungsinstituts bei der Kunst der Moderne, vom Impressionismus bis hin zur unmittelbaren Gegenwart. Die in den letzten zwei Jahrhunderten von der Zürcher Kunstgesellschaft und ab 1917 auch der Vereinigung Zürcher Kunstfreunde angelegte Sammlung, ist eine der bedeutendsten der Schweiz. In einzelnen Bereichen verfügt sie gar über weltweit unübertroffene Bestände.


Das Sammlerehepaar Hildy und Ernst Beyeler trug während fünfzig Jahren parallel zu seiner erfolgreichen Galeristentätigkeit ausgesuchte Werke der Klassischen Moderne zusammen. 1982 wurde die Sammlung in eine Stiftung überführt und 1989 erstmals im Centro de Arte Reina Sofía in Madrid als Ganzes der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Sammlung umfasst heute rund 175 Bilder und Skulpturen der Klassischen Moderne.


Das Centre Pompidou wurde 1977, durch den damaligen Präsidenten Georges Pompidou ins Leben gerufen, der in Paris ein öffentliches Gebäude für alle Formen moderner und zeitgenössischer Kunst erschaffen wollte: Skulpturen, Gemälde, Bücher, Filme, Video, Performances, Musik, etc. Nach einer zweijähringe Renovierungs- und Moderinsierungspause hat das Centre Pompidou seit Januar 2000 wieder geöffnet.


Die Hallen für neue Kunst, 1984 gegründet als Orte zur Erfahrung neuer Kunst, sind ein privat geführtes Museum für Gegenwartskunst. In einer weiträumigen Textilfabrik aus der Jahrhundertwende inmitten der Altstadt Schaffhausens stehen mehr als 5.500 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung. Ausgestellt sind aus privatem Besitz Hauptwerke aus den 1960er- bis 80er-Jahren von internationalen Künstlern wie z.B. Joseph Beuys, Bruce Naumann, Robert Ryman...


Dank dem Vermächtnis des 1987 verstorbenen John A. Brown, des letzten Nachkommen von Sidney und Jenny Brown-Sulzer, konnte 1990 die Villa Langmatt an der Römerstrasse in Baden als Impressionisten- und Wohnmuseum zugänglich gemacht werden. Von Corot und Boudin ausgehend, reicht die Sammlung über Degas, Monet, Renoir, Pissarro und Sisley zu Cézanne, Gauguin und van Gogh.


Die Sammlung E.G. Bührle, eine der bedeutendsten ehemals privaten Kunstsammlungen weltweit, ist seit 1960 in Form einer Stiftung dem Publikum zugänglich. Im Zentrum der Sammlung stehen die Werke französischer Impressionisten und der Klassischen Moderne. Cézanne, Monet, Renoir, van Gogh, Gauguin, Braque, Picasso: Sie alle sind mit herausragenden Werken vertreten. "Qualität" war dem Sammler oberstes Gebot. Daneben umfasst die Stiftung auch bedeutende Werkgruppen von Altmeistergemälden, (Venezianer des 18. Jahrhunderts und Holländer des 17. Jahrhunderts) sowie Bildhauerwerke des Mittelalters.

Heute im Museum
21.08.14

10:30 Uhr
Kunstgespräch für Frauen
Kunstgespräch

12:45-13:15 Uhr
Bildbetrachtung
Kurzführung

14:30 Uhr
Stuttgart, Paris, Rom: Die Förderung junger württembergischer Künstler unter Wilhelm I.
Kuratorenkurzführung

15:30 Uhr
Kunstgespräch für Frauen
Kunstgespräch

18:00 Uhr
Ein schöner Rücken kann entzücken. Sinn und Deutung von Hinteransichten
Themenführung

Aktuell

Sommerpause beim Studiendienst...
...im August findet in der Graphischen Sammlung kein Studiendienst statt. Der erste Termin nach der Sommerpause ist der 4. September. Danke für Ihr Verständnis!

Staatsgalerie on Facebook...
...besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite! Mehr …

Ab 20.5.2014 werden die Räume der »Italienischen Malerei« und Teile des »Schwäbischen Klassizismus« temporär wegen Baumaßnahmen geschlossen. Angebote für Kinder und Jugendliche Bildgalerie: Kunstvermittlung in Aktion Stuttgarter Galerieverein Vermietung Newsletter abonnieren Teilen

http://staatsgalerie.de/kunstlinks/index.php | © Staatsgalerie Stuttgart