Bereits 1952 hatte der Stuttgarter Nervenarzt, Kunstsammler und missionarische Vermittler der Avantgarde Ottomar Domnick seine Sammlung abstrakter Malerei der Staatsgalerie zugedacht: als Kernbestand eines Museums, das sich programmatisch der Gegenwartskunst öffnen sollte.
Doch knapper Raum und enges Denken führten zunächst zu anderer Lösung: jenem außergewöhnlichen privaten Museumsensemble in schönster landschaftlicher Lage oberhalb Nürtingens. 1967 von Paul Stohrer erbaut und maßgeschneidert für Domnicks Sammlung, entstand ein atmosphärisch dichter Ort der Kunst, in dem Malerei und Architektur, Skulptur und Natur symbiotisch zusammengehen.
Aus dem Ort erwuchs schließlich eine Stiftung ans Land, aus der Stiftung erneut eine Bindung an die Staatsgalerie, die in Kooperation mit der Stiftung Domnick die Nürtinger Sammlung konservatorisch betreut. [ WE ]
Die Sammlung Domnick im Internet: www.domnick.de
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